Fachkräftemangel in der ambulanten Kinderkrankenpflege kontrovers diskutiert

Die von wir für pänz veranstaltete Podiumsdiskussion zum Thema „Am Limit – Fachkräftemangel in der Kinderkrankenpflege“ war ein voller Erfolg. Knapp 100 Gäste fanden den Weg ins Studio Dumont und verfolgten eine lebhafte Diskussion, die von der bekannten Journalistin Anke Bruns moderiert wurde. Prof. Dr. Michael Weiss (Ärztlicher Direktor des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße), Prof. Dr. Michael Isfort (Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.), Dr. Christine Riesner (Referat für Pflegewissenschaft und –pädagogik, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen), Dr. Harald Rau (Beigeordneter der Stadt Köln für Soziales, Integration und Umwelt), Dr. Carola Weber (Oberärztin der Abt. für Pädiatrische Hämatologie/ Onkologie am Universitätsklinikum in Bonn), Horst Schwering (Stellvertretender Regionaldirektor Köln der AOK), Markus Zobel (Vorstand Bundesverband Häusliche Kinderkrankenpflege e.V.) und Susanne Mehnert (Pflegedienstleitung wir für pänz e.V.) diskutierten verschiedene Aspekte zum Thema Fachkräftemangel.

Die generalisierte Pflegeausbildung, die politisch auf den Weg gebracht worden ist, wurde kontrovers diskutiert. Ebenso wie die Stellhebel, die nötig sind, um den Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Schnell wurde klar, dass es einfache und schnelle Lösungen nicht geben wird. Einig waren sich die Podiumsteilnehmer darin, dass es mehr Ausbildungsplätze und weiterer bilateraler Gespräche mit der Politik bedarf, um konkret tätig werden zu können.

"Wir freuen uns, dass wir mit der Veranstaltung das so wichtige Thema für einen Moment in den Fokus rücken konnten", so Petra Gast, Geschäftsführerin von wir für pänz e.V. Die Podiumsdiskussion beschließt das Jubiläumsjahr des Kölner Vereins, der in diesem Jahr sein 30jähriges Jubiläum feiert.