Pädagogische Eingliederungshilfen

wir für pänz betreut und fördert im Rahmen der pädagogischen Eingliederungshilfe Kinder und Jugendliche mit einer Behinderung und/oder starken Verhaltensauffälligkeiten auf ihrem Weg von der Kita über die Schule bis zum Abschluss einer Ausbildung bzw. eines Studiums.

Wie wir konkret helfen:

  • Eingliederungshilfe in der Kindertagesstätte (Kita-Begleitung)
  • Eingliederungshilfe in der Schule (Schulbegleitung)
  • Eingliederungshilfe in der Schule im Rahmen des IBIS-Modells ("Pooling")
  • Eingliederungshilfe im Praktikum (Praktikumsbegleitung)
  • Eingliederungshilfe in der Ausbildungsstätte und/oder Berufsschule (Ausbildungsbegleitung)
  • Eingliederungshilfe im Studium (Studienbegleitung)

Ihre Ansprechpartner*innen:
Andre vom Orde
Martin Jung
Tanja Nauhauser
Telefon: 0221/ 379 969-50
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Wann sind pädagogische Eingliederungshilfen erforderlich?

Eingliederungshilfen werden notwendig, wenn Kinder und Jugendliche aufgrund der Schwere ihrer Behinderung und/oder aufgrund von starken Verhaltensauffälligkeiten auf individuelle Unterstützung angewiesen sind, die durch das Personal der besuchten Einrichtung nicht erbracht werden kann. Die Rechtsgrundlagen sind in § 35a SGB VIII sowie §§ 53 & 54 SGB XII festgelegt.

Wie kann ich mir die konkrete Arbeit vorstellen?

Unsere Eingliederungshelfer*innen arbeiten im multiprofessionellen Team mit der jeweiligen Institution eng zusammen. Durch die enge wertschätzende Zusammenarbeit mit Kind bzw. Jugendlichem, Sorgeberechtigten, Pädagog*innen, Kinderärzt*innen und Kliniken wird die notwendige Vertrauensebene aufgebaut.

Wie kann eine pädagogische Eingliederungshilfe beantragt werden?

Um eine Eingliederungshilfe zu beantragen, reicht eine formlose Antragsstellung bei dem zuständigen Jugend- oder Sozialamt. Zusätzlich ist es erforderlich, eine Diagnose des Kindes bzw. des Jugendlichen durch einen niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater vorzuhalten. Nach Eingang des Antrages berät und prüft das jeweilige Amt die Teilhabebeeinträchtigung.

Wer trägt die Kosten?

Die Hilfe wird über das zuständige Jugend- bzw. Sozialamt nach Beratung und Überprüfung des Bedarfs finanziert.

Wie kann eine pädagogische Eingliederungshilfe beantragt werden?

Um eine Eingliederungshilfe zu beantragen, reicht eine formlose Antragsstellung beim zuständigen Jugend- oder Sozialamt. Zusätzlich ist es erforderlich, eine Diagnose des Kindes bzw. des Jugendlichen durch einen niedergelassenen Kinder- und Jugendpsychiater vorzuhalten. Nach Eingang des Antrages berät und prüft das jeweilige Amt die Teilhabebeeinträchtigung. Hierzu kann ggf. eine Stellungnahme der besuchten Einrichtung angefordert werden.

Was leistet pädagogische Eingliederungshilfe?

Mit einem Verständnis von Behinderung als Ergebnis von Wechselwirkungen zwischen behinderungsbedingten Faktoren, personenbezogenen Faktoren und Umweltfaktoren tragen die Maßnahmen der pädagogischen Eingliederungshilfe dazu bei, die Behinderung und deren Folgen abzumildern und eine Teilhabe am Leben zu erleichtern bzw. zu ermöglichen. Gleichzeitig wird damit der auch für Menschen mit Behinderung bestehende rechtliche Bildungsanspruch unterstützt. Mit unserer Arbeit möchten wir die Persönlichkeit, die Eigenständigkeit, den Entwicklungsstand und die persönlichen Kompetenzen des betreuten Kindes bzw. Jugendlichen unterstützen.

Haben die Eingliederungshelfer*innen eine besondere Ausbildung?

Unsere Mitarbeiter*innen sind vornehmlich pädagogische Fachkräfte. Um immer auf dem aktuellen fachlichen, qualitativen Stand zu sein, werden die Eingliederungshelfer*innen intensiv fortgebildet. Zudem besuchen sie regelmäßig Teams und Supervisionen.

Wer hat Anspruch auf pädagogische Eingliederungshilfe?

Unterstützt und begleitet werden können Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit einer (drohenden) Behinderung, mit ausgeprägten Verhaltensauffälligkeiten und/oder mit Teilleistungsstörungen (Dyskalkulie und Lese- und Rechtschreibschwäche).

Wer leistet die pädagogische Eingliederungshilfe?

Unsere Mitarbeiter*innen sind vornehmlich pädagogische Fachkräfte. Um immer auf dem aktuellen fachlichen, qualitativen Stand zu sein, werden die Eingliederungshelfer*innen intensiv fortgebildet. Zudem besuchen sie regelmäßig Teams und Supervisionen.
wir für pänz kann im Rahmen der medizinischen Eingliederungshilfe auch fachpflegerische Tätigkeiten übernehmen, die die Einrichtungen nicht leisten können. Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

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